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Einfache oder doppelte Buchführung




 


Einfache oder doppelte Buchführung?

Bei der Buchführung unterscheidet man zwischen der einfachen und der doppelten Buchführung.

Einfache Buchführung
Betrachtet man die einfache Buchführung, so werden nur die Einnahmen und Ausgaben aufgezeichnet und der Gewinn oder Verlust wird aufgrund der Zahlungen in einer sogenannten Einnahme-Überschuss-Rechnung ermittelt. Als Kleinunternehmer oder als Freiberufler kann die einfache Buchführung als Buchführungsart gewählt werden.

Doppelte Buchführung
In der Regel meint man, wenn man von Buchführung spricht, die doppelte Buchführung. Nach handelsrechtlichen Vorschriften sind Kaufleute zur doppelten Buchführung verpflichtet, aber auch andere Unternehmer können zur doppelten Buchführung nach steuerrechtlichen Vorschriften verpflichtet sein. Bei der doppelten Buchführung wird der Gewinn, beziehungsweise der Verlust eines Wirtschaftsjahres durch einen Jahresabschluss bestehend aus der Bilanz und einer Gewinn- und Verlustrechnung mit gegebenenfalls Anhang und Lagebericht festgestellt.

Die doppelte Buchführung ist aufwendiger aber auch informativer, da alle Änderungen des Vermögens unabhängig von der Bezahlung gebucht werden müssen, sowohl auf der Soll- , als auch auf der Habenseite von zwei unterschiedlichen Konten (hierbei spricht man dann von einer doppelten Buchung).